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Fachhochschulreife
Die Fachhochschulreife ist die schulische Voraussetzung für das Studium an einer Fachhochschule. Viele Fachhochschulen verlangen jedoch für die Bewerbung um einen Studienplatz zusätzlich den Nachweis einschlägiger Praktika.
 
Der Erwerb der Fachhochschulreife erfolgt in den einzelnen Bundesländern auf unterschiedliche Weise. Vielfach genügt die Versetzung von der zwölften in die dreizehnte Jahrgangsstufe eines Gymansiums zum Erwerb der Fachhochschulreife aus. Als Nachweis der erworbenen Fachhochschulreife dient jedoch nicht das Versetzungszeugnis, sondern ein auf Wunsch des Schülers gesondert ausgestelltes Zeugnis über die Erlangung der Fachhochschulreife.

Dieses Verfahren ist erforderlich, da für die Ermitlung der Durchschnittsnote der Fachhochschulreife teilweise eine Entscheidung möglich ist, welche Kurse eingerechnet werden und welche nicht. Das Versetzungszeugnis weist diese Durchschnittsnote nicht auf. Der Schüler hat einen Rechtsanspruch auf die Ausstellung des Zeugnisses über den Erwerb der Fachhochschulreife.

In einigen Bundesländern erfordert der Erwerb der Fachhochschulreife jedoch eine gesonderte Prüfung. Der Schüler ist berechtigt, diese Prüfung abzulegen und dennoch weiterhin die Schule zu besuchen, um das Abitur abzulegen. Ob der Aufwand, sich einer zusätzlichen Prüfung zu unterziehen, um die Fachhochschulreife zu erwerben, sich lohnt, hängt von der Wahrscheinlichkeit ab, die Abiturprüfung zu bestehen. Wer daran zweifelt, sollte dieses Püfung ablegen, um die Fachhochschulreife sicher zu haben.
Die Fachhochschulreife wird umgangssprachlich auch gerne als Fachabitur bezeichnet.
 
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