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Mit Fachwissen zum Erfolg

Neben der allgemeinen Hochschulreife gibt es auch noch die Fachhochschulreife, umgangssprachlich auch Fachabitur genannt. Hier werden gezielt bestimmte Bereich wie Wirtschaft, Verwaltung oder Technik gelehrt und spezielles Wissen für ein Studium vermittelt.

Ein Studium an einer Fachhochschule, aber auch viele höhere berufliche Positionen, verlangen nach der Fachhochschulreife. Die Fachhochschulreife kann Tore und Türen öffnen: Viele Firmen suchen Spezialisten, die Führungsqualitäten mitbringen, pragmatisch und kompetent handeln können. Mit einem Fachabitur steht einem anschließenden Studium an einer (Fach)Hochschule nichts mehr im Wege. Gerade für erfahrene Berufspraktiker kann das nebenberufliche Nachholen der Fachhochschulreife eine echte Perspektive bieten und die eigene Karriere nach vorne bringen. Die meisten Anbieter bieten verschiedene Richtungen für die fachgebundene Hochschulreife an: Wirtschaft / Verwaltung, Elektrotechnik und Maschinenbau.

Persönliche und technische Voraussetzungen

Wer sich dafür entscheidet, seine Fachhochulreife per Fernlehrgang nachzuholen, der benötigt in der Regel mindestens einen Hauptschulabschluss plus eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Berufspraxis. Im Fernlehrgang werden berufsbezogenen Inhalte aufgegriffen, die eine gewisse Vorkenntnis voraussetzen. Zusätzlich werden Grundkenntnisse bis gute Kenntnisse in der Fremdsprache, meistens Englisch, erwartet. Es gibt bei den Anbietern mehrere Einstiegsmöglichkeiten, die sich am jeweiligen Kenntnisstand des zukünftigen Fernlernenden orientieren.

Die technischen Bedingungen sind wie in jedem Fernlehrgang die gleichen: ein PC mit Internetzugang sowie ggf. ein separater CD-Player. Auf einer speziellen Internetlernplattform können sich die Fernlernenden austauschen, miteinander oder den Fernlehrenden kommunizieren.

Verschiedene Einstiegsmöglichkeiten in die Fachhochschulreife

Erster Einstieg: Für Personen mit Hauptschulabschluss und einjähriger Berufspraxis dauert der Fernlehrgang 36 Monate.

Zweiter Einstieg: Ein Realschulabschluss, der älter als fünf Jahre ist, liegt vor und Grundkenntnisse in der Fremdsprache sind vorhanden. Eine zweijährige Berufserfahrung ist zusätzlich vonnöten. Solch ein Fernlehrgang umfasst 30 Monate.

Dritter Einstieg: Der Realschulabschluss ist weniger als fünf Jahre her. Der Fernlernende verfügt über eine dreijährige Berufserfahrung und gute Kenntnisse der Fremdsprache. Dann ist das Fachabitur in 24 Monate möglich.

Ein kostenloses Verkürzen oder Verlängern des Fernlehrgangs ist meist ohne Betreuungsverluste bei den meisten Anbietern möglich.

Ablauf des Fernstudiums Fachhochschulreife

Im Durchschnitt dauert das Nachholen der Fachhochschulreife im Fernlehrgang rund 24 Monate bei rund 15 Wochenstunden Lernaufwand. Das Lernen basiert auf dem Selbststudium anhand von Studienheften und Einsendeaufgaben. Wurden alle Heft bearbeitet und alle Einsendeaufgaben erfolgreich erledigt, kann die Prüfung angemeldet werden. Ein Fernlehrer überwacht stets den Lernfortschritt des Fernlernenden und steht mit Rat und Tat zur Seite. Das Lerntempo orientiert sich immer am Fernlernenden und ist individuell und zeit- und ortsunabhängig.

Der Lernstoff im Fachabitur ergibt sich aus dem gewählten Schwerpunkt: Wirtschaft / Verwaltung, Elektrotechnik oder Maschinenbau. In Präsenzphasen können die Fernlernenden offene Fragen klären, Sachverhalte vertiefen oder bestimmte Gerätschaften anwenden. Die Studienhefte sind verständlich strukturiert und den Anforderungen der Erwachsenenbildung angepasst. Über die einzelnen Fächerkombinationen können Sie die Anbieter beraten.

Prüfung zur Fachhochschulreife

Nach erfolgreichem Abschluss des Fernlehrgangs können sich die Fernlernenden zur Prüfung melden. Ein halbes Jahr ist für die Anmeldung einzuplanen. Die Prüfung ist eine Externenprüfung und kann in den meisten Fällen sowohl beim Anbieter als auch in kooperierenden Institutionen der einzelnen Bundesländer abgelegt werden. Hierfür sollten die notwendigen Informationen bei den zuständigen Stellen eingeholt werden, da es unterschiedliche Bestimmungen und Prüfungsordnungen in den Bundesländern gibt.

Mit einer erfolgreichen Abschlussprüfung erhalten die Fernlernenden ihr Fachhochschulzeugnis sowie ein internes Zeugnis des jeweiligen Anbieters, das die Lernerfolge protokolliert. Auch die Ausstellung eines internationalen Dokumentes ist möglich.


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