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Meisterhafte Auswahl: Industriemeister in Elektrotechnik, Metall oder Luftfahrttechnik

Wer sich in der Industriewelt zu Hause fühlt und sich als Führungskraft behaupten möchte, kann sich zwischen drei unterschiedlichen Fernkursen entscheiden. Zur Auswahl im Fernkurs Industriemechaniker stehen die Bereiche Elektrotechnik, Metall und Luftfahrttechnik. Da es die Möglichkeit gibt, nach den zweieinhalb Jahren Kursdauer eine Prüfung durch die Industrie- und Handelskammer abzulegen, gibt es bestimmte Bedingungen, die vor Beginn des Lehrgangs erfüllt werden müssen.

Welche Voraussetzungen sind für den Fernkurs Industriemeister nötig?

Je nach gewählter Fachrichtung und nach Institut muss eine fachlich geeignete abgeschlossene Berufsausbildung oder bei fehlender Ausbildung eine zwei- bis dreijährige Berufspraxis vorliegen. Diese Voraussetzungen reichen für den Abschluss der jeweiligen Fernschule. Darüber hinaus kann sich der Teilnehmer zur Prüfung durch die Industrie- und Handelskammer anmelden. In diesem Fall gibt es weitere Bestimmungen durch die IHK: Notwendig sind eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, welcher der jeweiligen Fachrichtung zugeordnet werden kann sowie mindestens ein bis zwei Jahre Berufspraxis. Eine weitere Möglichkeit ist eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem Ausbildungsberuf und danach mindestens 18 Monate entsprechende Berufspraxis oder eine mindestens fünfjährige fachlich geeignete Berufserfahrung. Die Anzahl der erforderlichen Jahre unterscheidet sich je nach dem gewählten Schwerpunkt.

Allgemeine Inhalte für den Industriemeister

Die Kursinhalte der Fernkurse Industriemeister sind praxisorientiert und geben gleichzeitig einen tiefen Einblick in die Theorie. Kursinhalte sind zum Beispiel eine fachrichtungsübergreifende Basisqualifikation, die zum Erwerb weiterer Grundkenntnisse dient. In diesen Bereich gehören Ausbildungsinhalte, wie rechtsbewusstes und betriebswirtschaftliches Handeln, Kenntniserwerb und Anwendung der Methoden der Information, Kommunikation und Planung, die Zusammenarbeit verschiedener Arbeitsbereiche im Betrieb und die Berücksichtigung und das Kennenlernen naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten. Daneben gehört der Erwerb handlungsspezifischer Qualifikationen ebenfalls zu den Inhalten des Fernkurses zum geprüften Industriemeister. Weiterhin werden Kenntnisse vermittelt in Bezug auf das betriebliche Kostenwesen, verschiedene Steuerungs-, Planungs- und Kommunikationssystem sowie für Bereiche des Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutzes.

Elektrotechnik, Metall oder Luftfahrttechnik?

Da sich dieser Fernkurs nur an bereits praxiserfahrende Personen richtet, sollte in der Regel die Fachrichtung gewählt werden, in welcher der Teilnehmer bereits tätig ist. Wer also bereits in der Elektrotechnik arbeitet, kann sich im Anschluss auf eine höhere Position in der Führungsebene bewerben und als wichtige Schnittstelle zwischen Betriebsleitung und Mitarbeitern fungieren. Des Weiteren sind Meister in der Industrie befähigt, bestimmte Installationen elektrotechnischer Anlagen sowie die sachgemäße Konfiguration von Systemen der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik vorzunehmen und zu kontrollieren. Im Bereich Metall könnte sich das Aufgabengebiet auf die Installation neuer Anlagen und Systeme, für die Planung sowie Organisation der Instandhaltung, für die Sicherstellung der Energieversorgung und natürlich die Verarbeitung von Baugruppen und Bauelementen erweitern. In der Luftfahrtindustrie steht im Anschluss einer Anstellung als technische Führungskraft nichts mehr im Weg. So gehören die Wartung und Instandhaltung von Fluggeräten, Planung der Arbeitsabläufe sowie die Einteilung der Mitarbeiter zu den neuen Aufgaben.


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